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21.09.2017
Aktuell: Viren im VW-Umfeld ! Drucken E-Mail
Sonntag, den 02. Juli 2017 um 00:00 Uhr

Achtung vor Computervirenbefall in VW-/Audi-Betrieben !!

Nachdem jetzt mehr und mehr Fälle von Virenbefall bei VW-/Audi Händlern auftreten, möchten wir auf grundlegende und notwendige Sicherheitsmaßnahmen hinweisen.

Bitte gehen Sie folgende Checkliste durch – sollten Sie Hilfe benötigen stehen wir Ihnen über unsere Hotline gerne zur Verfügung!

  • Sind die Betriebssysteme an den Arbeitsplätzen und den Servern auf dem aktuellsten Stand?

Microsoft gibt für alle Betriebssysteme (Windows 2000, Windows 2003 Server, Windows XP) sogenannte Patches aus, die Sicherheitslücken schließen – diese müssen installiert werden.

Wir helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns!

  • Ist Ihr Virenscanner auf einem aktuellen Stand?

Viele Häuser verwenden Virenscanner mit abgelaufenem Updatevertrag, die nicht mehr aktualisiert werden und somit nicht gegen heutige Bedrohungen schützen.

Wir bieten Virenscanner ab 1€ pro Arbeitsplatz pro Monat (Staffelpreise abhängig von Menge und Laufzeit) – rufen Sie uns an und wir beraten Sie gerne!

Sollten Sie noch Arbeitsplätze mit dem XP Betriebssystem haben: jetzt ist es an der Zeit diese abzutauschen! Das Betriebssystem ist aufgrund fehlender aktueller Patches ein Risiko, das man alleine mit einem Virenscanner nicht mehr absichern kann!

  • Haben Sie bereits den Internet Explorer 11 installiert?

Der IE11 ist inzwischen nach BK freigegeben.

Der Vorgänger IE8, IE9 & IE10 ist ein Sicherheitsrisiko und es gibt keine Patches mehr da er vom Hersteller nicht mehr gepflegt wird.

Wie die Medien weltweit und auch in Deutschland seit Wochen berichten, beschäftigt eine laufende weltweite Cyber Attacke die IT-Abteilungen von Unternehmen und Institutionen. Ursache ist der Verschlüsselungstrojaner „WannaCry“, welcher die Daten befallener Systeme verschlüsselt und dann versucht Lösegeld zur Entschlüsselung zu erpressen. Diese Malware ist außerdem in der Lage direkt von einem befallenen Rechner auch alle per SMB erreichbaren Systeme zu verseuchen.

Der Mechanismus der Weiterverbreitung der Schadsoftware wird durch den Software-Patch von Microsoft vom 14. März 2017 (MS17-010) MS verhindert. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät zum Aufspielen dieses Patches, sofern dies nicht bereits geschehen ist. Allgemeine Informationen und Handlungsempfehlungen zum Schutz vor Ransomware hat das BSI in einem Dossier zusammengefasst, das auf der BSI-Webseite ⇨hier BSI heruntergeladen werden kann.

Die Brisanz dieser Sicherheitslücke führte sogar dazu, das die Firma Microsoft selbst für die seit 2014 nicht mehr supporteten Systeme wie Windows XP und Windows Server 2003 noch außerordentlich einen Sicherheitspatch bereitstellt.

Was Sie tun sollten:

Bitte lassen sie deshalb schnellstmöglich den Patchstand aller ihrer Systeme prüfen und spielen sie die verfügbaren Patches ein. Prüfen sie in diesem Zusammenhang auch unbedingt die Funktion, Vollständigkeit und Aktualität ihrer Backupprozesse, da dieses im Notfall ihren letzten Rettungsanker darstellt.
 
Durch den Einsatz der VAPS Security Module, sowohl der VASEC-Line (VASEC-local bzw. VASEC- central) und der ANet-Line (ANet-Proxy + ANet-Mail) sowie dem VAPS Virenschutz powered by Symantec Endpoint Protection sind Sie umfassend vor Attacken geschützt. Bei vollständigem Einsatz und korrekter Aktivierung aller entsprechenden Module kann selbst im Falle eines Befalls einzelner Rechner eine entsprechende Weiterverbreitung über das Netzwerk verhindert werden.


Ihr IT-Security-Team der SEG mbH/ VAPS GmbH

Unsere Vertriebsmitarbeiter stehen Ihnen natürlich gerne für ein beratendes Gespräch zur Verfügung.